Hallihallo ihr Lieben!
Heute gibt es endlich auch wieder eine Filmrezension 🙂 Diesmal zu „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, wobei der Film auf dem Buch von John Green basiert!
Es ist schon ein Weilchen her, seit ich den Film gesehen habe. Trotzdem weiß ich, dass dieser mir wesentlich besser gefallen hat, als das Buch.
Beim Buch war es so, dass ich nur 3 Sterne vergeben habe, weil mich das emotional nicht berühren konnte und ich mir teilweise einfach gefühllos vorkam. Danach habe ich dann gehofft, dass der Film besser werden würde und das wurde er dann auch !
Der Film wirkte auf mich eigentlich genau richtig. Ich hatte nicht das Gefühl, dass etwas übertrieben dargestellt, oder ein Thema nicht ernst genug genommen worden ist.
Hazel und Augustus haben in meinen Augen ein tolles Team ergeben und als ein großes Geheimnis bekannt geworden ist, war ich nicht die Einzige, die im Kino weinen musste!
Der Film konnte mich im Gegensatz zum Buch auf jeden Fall überzeugen und vor allem emotional berühren!
Hazel war mir sympathisch, auch wenn sie an der ein oder anderen Stelle etwas komisch auf mich gewirkt hat. Sie tat mir aber auch leid, dass sie nicht einfach so weggehen konnte, eben wegen ihrer Krankheit. Das heißt sie musste immer auf das Okay ihres Arztes warten, während man bei Gus etwas derartiges nichtmal vermutet, so lebensfroh wie er auf einen wirkt.
Gus ist allgemein ein Charakter, der unheimlich viel Lebensenergie ausstrahlt und alle um sich herum damit anstecken will. Dass er etwas in Hazel sieht, merkt man sofort und zusammen wirken beide irgendwie glücklich 🙂 Das ist etwas, was mir am Film sehr gut gefallen hat.
Was für mich allerdings wie ein Hindernis gewesen ist, war dieses Gefühl, dass die beiden sich zu schnell kannten. In meinen Augen war das nämlich ein Hallo und schon ging die Liebesgeschichte los. Das war schon etwas übereilt und naja. Was ich von sowas halten soll weiß ich nicht so recht.
Die Story an sich war auch in Ordnung. Hazel ging es ja um einen Autor, weshalb die kleine „Reise“ mit allem drum und dran überhaupt anfangen konnte und Gus zusammen mit Hazel eine für die beiden unvergessliche Erinnerung geschaffen hat.
Der Freund von Gus war mir auch ganz sympathisch und ist im Film auch besser rübergekommen als im Buch. Dabei bewerte ich Bücher in der Regel besser, als die Filme.
Der Film war viel besser als das Buch! Allgemein konnte ich den Hype um das Buch nicht wirklich nachvollziehen und auch so ist mir aufgefallen, dass John Green zwar von vielen gefeiert, allerdings auch von vielen kritisiert wird. Ich weiß bis jetzt nicht wirklich wie ich das finden soll, das Thema an sich ist aber ganz gut dargestellt worden und die Umsetzung ist okay. Ich fand die Rollenverteilung allerdings sehr gut und das Einzige was mir sowohl beim Film als auch beim Buch gefehlt haben war der direkte Bezug zu den Protagonisten. Die Story war eben auch nur okay und die Liebesgeschichte ging mir alles in allem zu schnell, wobei die „Trennung“ auf jeden Fall traurig und gefühlvoll war und der Film mich überzeugen konnte, das Buch allerdings nicht.
Ich vergebe hierfür 4 von 5 Schmetterlingen.




















